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Endlich wieder ein Wertungstag. Aber was für einer... Das Hoch über den britischen Inseln hatte in den letzten Tagen immer wieder Feuchte von der Nordsee hereingeschaufelt. Heute sollte es nun endlich etwas trockener werden. Allerdings war die konvektive Luftmasse joch nicht so richtig durchmischt. Östlich des Rheins sah es deutlich besser aus als im Westen.
Aufgrund der beim Start schon etwas fortgeschrittenen Stunde und des zu erwartenden frühen Thermikendes entschlossen wir uns zu einem recht frühen Abflug. Nach dem Queren des Rheins in Richtung Osten wurden tatsächlich die Wolken etwas konturierter und wir genossen einen angenehmen Schenkel in Richtung Ailertchen. Der Rückflug führte uns direkt über die Mönchsheide zunächst zur Dahlemer Binz.
Tatsächlich verschwommen die Konturen, gleichzeitig wurden die Wolken seltener. An Borde wurde es dann schon deutlich stiller, schließlich wollten wir immer eine Landemöglichkeit auf einem Flugplatz behalten. Links in Richtung auf Kyllburg wurde es dann vollends blau mit einer gut sichtbaren Inversion. Nur selten zeigten sich sehr kurzlebige Dunstkuppen, so dass wir versuchten, Kyllburg sicher zu erreichen. Kurz vor der Wende fanden wir dann doch an einer Abrisskante einen ordentlichen Bart. Neben der Kante befanden sich noch einige Windräder, die bei der Thermikauslösung unterstützten, zusätzlich fuhren noch einige landwirtschaftliche Fahrzeuge auf den Feldern herum.
Das letzte Stück konnten wir recht hoch zur Wende gleiten und eilten dann wieder in den eben beschriebenen Bart zurück. Nach weiteren zehn Kilometern erreichten wir dann die Wende für die Dosi Klasse, allerdings führte das nicht zu erhöhtem Verkehrsaufkommen. Die Meisten waren so weit garnicht gekommen.
Ganz allmählich besserten sich die Bedingungen auf dem Rückflug, bis wir in dei Endanflughöhe hineinglitten. Zunächst noch vorsichtig, später doch recht schnell fiel der Endanflug am Nürburgring mit der Norschleife vorbei aus. Auf den letzten Kilometern gab es noch anhaltendes Fallen mit 4 m/s, das konnte uns aber nicht aus der sicheren Höhe vertreiben.
Wir hatten es nicht geschafft, die Indexdifferenz zu KO und TW herauszufliegen. Ursache dafür war wohl, dass wir stets in sicheren Höhen ohne Acker-Außenlanderisiko bleiben wollten und so im Blauen vorsichtiger unterwegs waren. Schade, in allen Klassen war heftiger Anhängerbetrieb zu verzeichnen. |